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Herzlich willkommen auf meiner Homepage
für Hundefreunde und Interessierte

Für ganz Eilige: Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Schauen meiner Seite, ich freue mich auf Ihre/Eure Fragen

Liebe Grüße
Daniela Hüther

Flüstern mit dem Hund, schweigen mit seiner Seele

  • Leben und lernen mit und von Hunden seit über 50 Jahren
  • Über 25 Jahre Erfahrung in der Erziehungs-, Verhaltens-, Trauma- und Ernährungsberatung
Ich bin: Mittlerin zwischen Hund und Mensch - Beziehungscoach / Trainerin - Beraterin - ganzheitlich - kompetent - intuitiv - einfühlsam

Das Ziel: Ein souveräner ruhiger Führungsstil des Menschen durch Verstehen seines Hundes, ein entspanntes Leben und eine lange Freundschaft für Beide :-)

Lebenslauf im Bezug auf Hunde:

Aufgewachsen mit einer Dogge, danach wurden die Hunde immer kleiner :-)

Ob als Kind in unserer Familie, bei meinen Tanten, bei der Oma egal wo es wimmelte nur so von Hunden über die Jahre hinweg. Mit 15 hatte ich meinen ersten eigenen Hund, einen Bordercollimix, der als Welpe ertränkt werden sollte. Im Laufe der Jahre begleiteten mich einige, weil sie manchmal auch zu zweit in meinem Leben lebten. Ronny, der Dackel/Cocker, Diego, der Schäferhund, den ich aus 7 Jahren Einsamkeit rausholte, der eine lt. Tierarzt unheilbare Form der Stereotypie hatte, die seit vielen Jahren bei ihm zu erkennen war. Er rannte den ganzen Tag im Kreis bis zur absoluten Erschöpfung. Konnte am Anfang nicht geradeaus laufen an der Leine sondern kreiselte auch da in der Leine oder verlor das Gleichgewicht und stolperte vom Gehweg. Ich verlies mich auf meine Intuition, machte die Dinge mit ihm, die mir mein Bauchgefühl empfahl und nach ein paar Wochen war er ein ganz normaler Hund, lief ohne Leine an sämtlichen Hunden vorbei obwohl er nie zuvor einen gesehen hatte und auch seine Blase arbeitete wieder normal.

Dann kam Rocky, der Foxl mit Maulkorbverordnung, nachdem er ein 4-jähriges Kind ins Krankenhaus gebissen hatte und auch sonst absolut jeden Hund hochaggressiv anging. Gemeinsam mit Diego wurde er wieder normal, heute spielt er mit Kindern und Hunden (außer Welpen) und lebt heute mit Amarok zusammen bei mir, der vor 1 Jahr zu uns kam, nach 7 Jahren 2m-Kette. Ein Husky-Schäfer, der 7 Monate 40m-Schleppleine brauchte um einerseits flitzen zu können aber auch um zu begreifen, dass man bei einem Spaziergang zusammen losgeht und im günstigsten Fall auch zusammen wieder heim kommt :-) Sein Freiheitsdrang war enorm!! Heute läuft er frei, auch nachts und ist ein unglaublich verlässlicher Hund geworden.

Wenn die Schichten falscher Haltung schichtweise abgetragen werden, dann kommt der Hund zum Vorschein, der er bei seiner Geburt war. Und es werden einfach keine Monster geboren, sie werden, genau wie Menschen, dazu gemacht. Zum einen ist die Zeit ein wichtiger Faktor zur Veränderung aber sie darf nicht ungenutzt verstreichen. Alles was jetzt in dieser Zeit geschieht, ist ausschlaggebend für die Resozialisierung eines schwierigen Hundes.

Ja und dann meine Leos, einfach ein Traum, 26 Jahre Leonberger. Apollo, Simba und das netteste aller Paare Merlin und Mim. Er mit dem Charme des Zauberers und sie Hexe durch und durch :-) Das Drittel Herdenschutzhund, was der Leonberger in sich trägt, macht ihn einfach zu einem unglaublich tollen Hund was andere Tiere angeht, egal weche, Fremden gegenüber zurückhaltend aber nicht aggressiv durch Bernhardiner- und Landseeranteil. Und alle, die er kennt und liebt vor allem Kinder die beschmust er einfach bis zum Umfallen.

Fast wäre vor ein paar Monaten noch ein Labrador zu Rocky und Amarok dazugekommen, aber für jeden Arm einen Hund, das reicht. Maxl war seit 18 Monaten auf der Flucht vor Mensch und Hund, lies sich auf einem Firmengelände füttern aber nicht einfangen. Betäubungsgewehr, Hundefallen, Tabletten im Futter, egal was, er war komplett auf Flucht programmiert. Als ich davon hörte und meine Hilfe anbot, war der Vorsitzende des zuständigen Tierheimes sehr ablehnend, vertraute mir dann aber doch, bereitete alles genauso vor wie ich es ihm sagte am Tag davor und am Tag X waren es 5 Minuten, dann war Maxl so eingezäunt, daß er nicht mehr wegkonnte und 20 Min. später lief er neben mir an der Schleppleine raus zu den anderen. Hatte ihn gefragt ob er Lust hätte auf ein neues Leben, geseufzt hat er, ganz tief und dann geschaut als wollte er sagen: "Ok, aber Du gehst vor!"

Dann noch 2 Stunden Zusammenführungsspaziergang mit Rocky und Amarok, dann nach Hause, 3 Tage Tiefschlaf, seine Ängste ignorieren ohne ihn zu überfordern, Körperkontakt aufbauen, Bindung stabilisieren, die ersten Spaziergänge und nach 5 Tagen lief er ohne Leine und sauste mit einem irren Tempo und einem glücklichen Lachen über die Wiesen. 3 Wochen später kam er dann zu seiner neuen Besitzerin und ihren 2 Hündinnen. Ein toller Platz! Aber seinen Blick werde ich wohl nie vergessen. Er hatte ja geglaubt, er sei endlich angekommen und dann geb ich ihn weg. Man weiß genau, man tut das Richtige und fühlt sich doch wie ein Verräter. Aber so ist das nunmal im Tierschutz.
Daniela Hüther, Mobil: 0175 1169174, E-Mail
Daniela Hüther mit 2 Hunden Angsthund Freundschaft unter Hunden